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Wolfgang Tischer hat mit seinem Literatur-Café schon vor Jahren eine literarische Instution im Netz geschaffen. Er gehört sicher zu den Pionieren, die die große, durch die Jahrtausende der Menschheitsgeschichte schwer beladene Schublade LITERATUR in eine neue Mediendimension gehievt hat.
Inzwischen wiegt das ganze Projekt tausende von Texten aller Art und Qualität. Zahllose interessante Rubriken laden zum nächtelangen schmökern ein. Der Service ist inzwischen hervorragend und beispielgebend für webdesign wie es sein sollte. Schnelle Ladung der Texte, trotz vieler Unterprojekte und Rubriken eine gewisse Ordnung und - an was es heute am meisten mangelt - viel, viel Inhalt (content).
Ein bisschen traurig stimmen mich die etwas unbeholfen eingestreuten Grafiken hier und da. Man sollte dem emsigen Literatur-Café-Team vielleicht mal mit einem Shareware-Grafikprogramm unter die Arme greifen - insgesamt ist das layout aber schlüssig und über jeden Zweifel erhaben.
Es ist ja fast schon eine Anmaßung dieses Kult(ur)prjekt kritisieren zu wollen. Das will ich deshalb gar nicht. Ich möchte Tischers Café nur heimlich zur Referenz aller Literaturprojekte im web ernennen. Doch sehen Sie selbst...
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