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Helmut Schida ist verbissener Charles-Bukowski -Verehrer. STOP- nicht gleich wegklicken ! Man kann ihm diesen Lapsus vielleicht verzeihen, wenn man den netten Netzauftritt seines in dieser virtuellen Wiener Kneipe angesiedelten Projektes erspäht.
Entern Sie die Cyberkneipe, so blicken Ihnen zunächst die 44 Autoren des Projektes entgegen (inklusive Charles). Sie alle stellen sich durch Anklicken selbst kurz vor und steuern jeweils drei bisher ungeprintete Texte bei.
Die Qualität der vorgestelleten Lyrik- und Prosawerke ist so gemischt wie die Qualität der Autorenfotos, ohne daß hier eine direkte Relation bestände. Da man eine 'Beziehung zu Bukowski' haben muß, um als Autor in das Projekt aufgenommen zu werden, liegt natürlich eine vulgäre Sabberschicht über allem, was man zu lesen bekommt. Manche der Autoren scheinen ihre Bukowski-Beziehung jedoch lediglich durch das lose Einstreuen einiger Schweinevokabeln vorzutäuschen und zeigen ansonsten eine teilweise durchaus lesenswerte eigene Linie.
Für Hardliner also eine prima Sache, statt des Mitternachtshorrorfilmes mal Rosinenpicken hinter Schida's Bukowski-Tresen !
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